Jetzt müsse das Europäische Parlament zu dieser Entscheidung Stellung nehmen, heißt es in der Erklärung des Rates.

„Heute haben sich die Botschafter der EU-Länder auf zwei Gesetzentwürfe geeinigt, die Geldmittel für die Bekämpfung der Folgen von Corona-Ausbruch bereitstellen werden. Angesichts der Dringlichkeit sind beide Gesetzentwürfe ohne jegliche Änderungen verabschiedet worden“, heißt es weiter in der Erklärung.

Man gehe davon aus, dass den EU-Mitgliedern dabei 37 Milliarden Euro zugewiesen werden sollen.

Falls das Europäische Parlament diesem Gesetzentwurf zustimmt, wird der Rat diese Entscheidung verankern.

Zuvor hatten sich die europäischen Staats- und Regierungschefs am Dienstag auf ein weitreichendes Einreiseverbot für Nicht-EU-Bürger geeinigt. Das haben EU-Ratschef Charles Michel und Kanzlerin Angela Merkel bekanntgegeben. Die Regelung zur Eindämmung der Ausbreitung von Coronavirus soll zunächst für 30 Tage gelten.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte am 11. März den Ausbruch des neuen Coronavirus als Pandemie eingestuft. Weltweit seien bereits über 200.000 Menschen infiziert, die meisten seien genesen, über 8.200 Menschen seien gestorben.

ac/mt

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