König Mohammed VI. habe die Häftlinge begnadigt, meldet die marokkanische Nachrichtenagentur MAP unter Berufung auf das Justizministerium des Landes.

Die zu Begnadigenden seien unter Berücksichtigung ihres Alters, Gesundheitszustands, der bereits abgesessenen Haftzeit und ihrer Führung in Haft ausgewählt worden, hieß es.

Nach Angaben des marokkanischen Gesundheitsministeriums gibt es im Land 919 nachgewiesene Corona-Infektionsfälle, 59 Menschen sind an der Viruskrankheit gestorben, weitere 66 sind genesen.

Die Regierung verhängte bis zum 20. April einen Ausnahmezustand, der es den Behörden ermöglicht, die Bewegung von Menschen und Massenveranstaltungen zu verbieten. Seit dem 15. März ruht der Flugverkehr mit der übrigen Welt, Einkaufszentren und Einrichtungen sind geschlossen.

Das Virus Sars-CoV-2, das im Dezember in China entdeckt worden war, hat sich innerhalb von wenigen Monaten über den Globus ausgebreitet. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO, die die Ausbreitung des Virus als Pandemie eingestuft hat, gibt es weltweit bereits rund 1,05 Millionen Infektionen und mehr als 57.000 Todesfälle.

leo/ae

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