Die T-90-Reihe ist eine Kombination von alt und neu, von simpel und hochtechnologisch, schreibt „The National Interest“ (NI). „Der T-90 und seine Versionen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit die besten Panzer im Arsenal der russischen Armee.“ Die „mehrstufig geschützten“ und leicht zu modernisierenden Kampfpanzer werden weiterhin von Streitkräften rund um den Globus beschafft.

Die Konstruktion des T-90 folgt traditionellen Ansätzen, also ist der Panzer recht stämmig geraten. Dadurch und durch seine relativ flache Kontur ist das Kettenfahrzeug im Gefecht weniger auffällig und folglich weniger verwundbar, schreibt das Portal.

Die Ladeautomatik hat es möglich gemacht, die Besatzung des T-90 auf drei Mann zu reduzieren. Weil deshalb weniger Innenraum benötigt wird, ist der Panzer kompakter – erst recht im Vergleich zum „schweren und bulligen“ Abrams oder zum Leopard, schreibt „NI“. Der amerikanische wie der deutsche KPz fahren mit einer vierköpfigen Crew.

„Eine der größten Stärken des T-90 ist aber sein Preis. Die neueste Ausführung T-90MS kostet zwar rund 4,5 Millionen Dollar. Aber frühere T-90-Versionen sind schon für 2,5 bis 3,5 Millionen Dollar zu haben“, so das „NI“.

Der Billigpreis nimmt dem Panzer jedoch nichts an Kampfwert. Wie gut der Schutz des T-90 ist, hat kürzlich eine Einsatzsituation in Syrien gezeigt: Ein T-90 wurde von einer amerikanischen TOW-Rakete getroffen, aber die Reaktivpanzerung hat den Angriff abgewehrt.

Mit dem T-90 ist Russland eine Panzerreihe gelungen, die bewährte Technologien mit kompakten Plattformen kombiniert. Die neueste Ausführung T-90MS zeigt sogar noch bessere Mobilitäts- und Agilitätswerte. Es ist die gleiche Flachkontur, das optimale Leistungs-Gewichts-Verhältnis und die enorme Geländegängigkeit in Kombination mit einer noch höheren Schutzstufe.

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