Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

Länder sollen Vorgehen in Corona-Krise besser koordinieren

Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Ralph Brinkhaus, hat die Bundesländer aufgerufen, bei der Bekämpfung der Coronavirus-Krise an einem Strang zu ziehen. Die Ministerpräsidenten stünden unter enormem Druck, deswegen wolle er auch niemanden kritisieren, sagte der CDU-Politiker dem „Tagesspiegel“. Es wäre aber schön, wenn alle zum gleichen Zeitpunkt die gleiche Linie vertreten würden. Die Bundesländer hatten vor allem zu Beginn der Krise unterschiedlich schnell Maßnahmen der Kontaktsperre ergriffen.

Trump bereitet USA auf dramatische Todeszahlen vor

US-Präsident Donald Trump hat die Amerikaner in der Coronavirus-Krise auf dramatische Opferzahlen vorbereitet. Wenn es gelinge, die Todeszahl durch Eindämmungsmaßnahmen auf 100.000 zu begrenzen, dann hätten alle zusammen einen guten Job gemacht, sagte Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Trump kündigte zudem an, bis Montag geltende Richtlinien zur sozialen Distanzierung um einen Monat bis Ende April auszuweiten.

Machtwechsel in Nürnberg und Ingolstadt

Die wegen der Corona-Krise beispiellosen Stichwahlen in den bayerischen Kommunen haben in mindestens zwei Großstädten Machtwechsel herbeigeführt. Die SPD verlor in ihrer bisherigen Hochburg Nürnberg den Oberbürgermeisterposten an die CSU. Quasi im Gegenzug nahm die SPD der CSU den Oberbürgermeister-Posten in Ingolstadt ab. Erstmals in der bayerischen Geschichte konnten sämtliche Wahlberechtigten bis Sonntagabend nur per Brief ihre Stimme abgeben – Wahllokale gab es wegen der Coronavirus-Gefahr keine. Weitere Ergebnisse werden im Laufe des Tages erwartet. erwartet.

Südkorea meldet weniger Neuinfektionen

Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea ist erneut auf unter 100 gesunken. Am Sonntag seien 78 Menschen positiv auf den Sars-CoV-2-Erreger getestet worden, teilten die Gesundheitsbehörden heute mit. Die Gesamtzahl erreichte damit 9661. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus wurde mit 158 angegeben. Zwar hatte sich in diesem Monat im Vergleich zum Februar ein deutlicher Abwärtstrend bei den Neuansteckungen eingestellt. Doch Sorgen bereiten den Behörden nach wie vor lokale Häufungen sowie importierte Fälle.

Ölpreise sinken auf tiefsten Stand seit 2002

Die Ölpreise sind zum Wochenstart wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie deutlich gefallen. Der Preis für ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent sackte dabei auf den tiefsten Stand seit November 2002 ab. Damals hatten die Ölpreise infolge der Terroranschläge am 11. September 2001 unter Druck gestanden. Auf der Angebotsseite herrscht aktuell zudem ein Preiskrieg, der die Ölpreise zusätzlich belastet.

Galeria Karstadt Kaufhof verhandelt weiter um Staatshilfe

Der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof wartet weiter auf Staatshilfen. Die „Textilwirtschaft“ berichtet, dass die nötigen Gespräche auch am Wochenende zu keinem Ergebnis geführt haben. Die Fachzeitschrift zitiert aus einem internen Papier, in dem es heißt, das Unternehmen führe derzeit unter anderem Gespräche mit den Banken, um die umfangreichen Voraussetzungen für die Inanspruchnahme staatlicher Hilfsgelder zu schaffen. Dieser Prozess sei allerdings derzeit noch sehr bürokratisch und aufwändig. Er kostet wertvolle Zeit. Aus dem Umfeld des Konzerns wurde der Deutschen Presse-Agentur der Inhalt des Papiers bestätigt. Der Konzern wollte sich auf Anfrage nicht äußern.

mk/dpa/ip

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