Seit Samstag gelten in Bayern Ausgangsbeschränkungen. Absolut kein Grund zur Panik, denn diese Maßnahme soll in erster Linie der Eindämmung des Coronavirus dienen. Was jedoch seltsam anmutet und einem vielleicht das Gefühl gibt, im falschen Film zu sein, ist eine Aktion der Münchner Stadtbehörde, bei der per Lautsprecher Anweisungen durchgegeben werden. Die Münchnerin Ekaterina hat dies gefilmt und das Video der Sputnik-Redaktion zur Verfügung gestellt.

© Sputnik .
Lage in München am 21.03.2020

Aus einem Lautsprecher ertönt eine höfliche und ruhige Männerstimme und wiederholt mehrmals die nachfolgenden Sätze.

„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, derzeit gelten Ausgangsbeschränkungen. Bleiben Sie zu Hause. Der Gang zur Arbeit, zum Arzt oder zum Lebensmitteleinkauf ist weiterhin möglich. Zuwiderhandlungen werden hart bestraft“, Ende der Durchsage.

Ein wenig seltsam ist das wirklich. Vor allem das gleichzeitige Nennen der Optionen, die ja „weiterhin möglich“ sind , und der „Zuwiderhandlungen“, auf die man gleich hingewiesen wird und die  ja hart bestraft werden. Die meisten Menschen werden sich den Rest schon denken können. Das Auto übrigens, aus dem der Lautsprecher ertönt, soll in bestimmten Abständen samt Durchsage wiederkommen.

Zudem berichtet die Münchnerin darüber, dass am Morgen die deutsche Nationalhymne zu hören gewesen sei – aber nur die Melodie. Das ist nur verständlich: Wer will denn schon so früh mitsingen? 

mka/gs

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