Er habe eine sehr gute Diskussion mit US-Präsident Donald Trump gehabt, schrieb Macron in der Nacht zu Freitag auf Twitter. 

„Angesichts der Krise von Covid-19 bereiten wir in den nächsten Tagen zusammen mit anderen Ländern eine neue wichtige Initiative vor.“

Am Donnerstag fanden zwei internationale Gipfeltreffen im Kampf gegen das Virus statt – ein außerordentlicher Gipfel der führenden Wirtschaftsmächte (G20) und ein EU-Gipfel. Frankreich und die USA sind beide Mitglieder der G20. 

Gipfel per Videoschaltung

Die Staats- und Regierungschefs der G20 hatten ein gemeinsames Vorgehen in der Krise beschlossen. „Wir bekennen uns nachdrücklich dazu, dieser gemeinsamen Bedrohung geeint entgegenzutreten“, hieß es in ihrer Erklärung nach einem Videogipfel.

„Wir gehen die Verpflichtung ein, alles nur Mögliche zu unternehmen und alle zugänglichen politischen Instrumente einzusetzen, um den durch die Pandemie zugefügten ökonomischen und sozialen Schaden zu minimieren, das globale Wachstum wiederherzustellen, die Märkte wieder zu stabilisieren und die Fähigkeit zum Wiederaufbau zu festigen.“

Um diese Ziele zu erreichen, forderte Russlands Präsident Wladimir Putin bei dem Videogipfel eine Aussetzung der internationalen Sanktionen auf wichtige Güter für die Zeit der Coronavirus-Pandemie. Handelskriege und Strafmaßnahmen verschlimmerten die Probleme, sagte er.

Putin sprach sich für die Einrichtung sogenannter „grüner Korridore“ aus, durch die unabhängig von Handelskriegen und Sanktionen Medikamente, Nahrungsmittel, Technik und Ausrüstung geliefert werden könnten. Auch Finanztransaktionen für den Kauf solcher Güter sollten von Strafmaßnahmen befreit werden.

leo/ip/dpa/sna

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