Die USA hatten gegen Maduro Anklage wegen „Drogen-Terrorismus“ erhoben und ein Kopfgeld von 15 Millionen Dollar ausgesetzt. Der venezolanische Staatschef und weitere Regierungsvertreter sollen einen Drogenhändlerring angeführt haben. Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza bezeichnete die Anklageerhebung bereits als eine „neue Form des Staatsstreichs“.

Die USA „haben weitere erlogene Vorwürfe erhoben“, kommentierte Maduro am Donnerstag.

„Venezuela hält seit 15 Jahren einen Rekord bei der Bekämpfung des illegalen Drogenhandels (…) Unser Leben war ein täglicher Kampf für die Interessen der Gesellschaft, mein Leben war ein täglicher Kampf für die Volks- und Arbeiterbewegung“, so Maduro.

Sein Statement wurde auf Twitter übertragen.

Die Vorwürfe aus den USA zeigten, dass in Washington Verzweiflung herrsche, nachdem seine Umsturzpläne für Venezuela gescheitert seien, so Maduro. Seine Mitstreiter und er selbst blieben gelassen.

Die USA streben einen Machtwechsel in Venezuela an, nachdem sich der venezolanische Oppositionsführer Juan Guaidó im Januar vergangenen Jahres zum Interimspräsidenten erklärt hatte. Die Vereinigten Staaten und europäische Länder erkannten Guaidó als neuen Staatschef an. Mehrere weitere Staaten, darunter auch Russland und China, stehen weiter zu Präsident Maduro.

leo/ip

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