Im Mai 2018 wurde die Leiche der 29-jährigen Frau mit 21 Messerstichen im Frankfurter Niddapark entdeckt. Nach Überzeugung der Richter hatte der 52-jährige Deutsche die Frau getötet.

Durch den Mord an seiner Geschäftspartnerin habe er sich zumindest vorübergehend erheblicher finanzieller Forderungen entledigen wollen.

Der Geschäftsmann erzählte vor Gericht, er habe die Leiche nachts im halbhohen Gras gefunden. Die Polizei habe er nur deshalb nicht alarmiert, weil er Unannehmlichkeiten befürchtet habe.

Opfer hatte Hinweise auf Abwehrbewegungen

Der Leichnam wurde später von Spaziergängern gefunden. Das Opfer hatte am Fuß und dem Schuh Blutspuren des Angeklagten sowie gentechnisch Rückstände in ihren Fingernägeln, was laut Urteil typische Hinweise auf Abwehrbewegungen sind.

Fremde Spuren seien dagegen weder an der Leiche noch in Tatortnähe festgestellt worden, so das Gericht.

Prozessbeobachter rechnen damit, dass die Verteidigung Revision einlegen wird. Sie hatte einen Freispruch gefordert.

mo/mt/rtr

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