Die hochauflösenden Bilder wurden von dem astronomischen Teleskop der NASA, dem High-Resolution Coronal Imager (Hi-C), aufgenommen, und von den Forschern der University of Central Lancashire (UCLan) zusammen mit Mitarbeitern des Marshall Space Flight Centre (MSFC) der NASA analysiert, wie das Portal Unilad berichtet.

Das Teleskop, das auf einem suborbitalen Raketenflug ins All gebracht wurde, konnte die Strukturen in der Sonnenatmosphäre bis zu einer Größe von 70 Kilometern oder 0,01 Prozent der Größe der Sonne aufnehmen. 

Auf den Bildern der Sonnenatmosphäre vor dem Einsatz des Teleskops erschienen bestimmte Teile einfach dunkel oder sogar leer. Auf den aktuellen Aufnahmen erkennt man jedoch Stränge von rund 500 Kilometer Breite, was der Entfernung zwischen London und Belfast entspricht.

Obwohl der genaue physikalische Mechanismus, der diese heißen Stränge erzeugt, immer noch ungewiss bleibt, wollen sich die Forscher darauf konzentrieren, warum diese entstehen und wie sie uns dabei helfen können, Sonneneruptionen und -stürme zu verstehen, die das Leben auf der Erde beeinflussen können.

“Bis jetzt haben die Sonnenastronomen unseren nächsten Stern effektiv in ‘Standard-Definition’ betrachtet, während die außergewöhnliche Qualität der vom Hi-C-Teleskop gelieferten Daten es uns zum ersten Mal ermöglicht, einen Fleck der Sonne in ‘Ultra-High-Definition’ zu untersuchen“, wird Professor Robert Walsh, Professor für Sonnenphysik an der UCLan und institutioneller Leiter des Hi-C-Teams, von dem Portal zitiert.

dd/mt

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