Demnach haben die Forscher ein Experiment unter 50 Studenten im Alter von 18 bis 33 Jahren durchgeführt. In einem ersten Schritt hätten die Teilnehmer während einer Online-Vorlesung den ersten Satz von Beethovens „Mondscheinsonate“, den ersten Satz von Vivaldis Violinkonzert „Die Jahreszeiten“ und Chopins Nocturne in Es-Dur op. 9, Nr. 2. gehört. 

Dann haben die Forscher in der Nacht im Schlaflabor der Baylor University die Schlafmuster der Teilnehmer mithilfe von Elektroden und Computern gemessen.  

Die Hälfte von ihnen „hörte“ in der Tiefschlafphase 15 Minuten lang klassische Musik und die Restlichen Weißes Rauschen.

„Wir haben Jazz ausgeschlossen, weil er zu unregelmäßig ist und wahrscheinlich die Leute aufgeweckt hätte. Wir haben Popmusik ausgeschlossen, da gesungene Musik die Aufnahme von Information stört. Man kann keine Texte lesen und dabei Musiktexte hören – probieren Sie es einfach aus. Wir haben auch auf Naturgeräusche verzichtet, weil diese sehr leicht zu ignorieren sind“, erklärte Dr. Michael K. Scullin, der Direktor des Schlaflabors an der Baylor University.

Es sei gerade der klassischen Musik zu verdanken, dass die Studenten, die Walzer und Sonaten hörten, am nächsten Tag bei der Prüfung um 18 Prozent besser abgeschnitten haben, so das Fazit.

pd/sb

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