Moskau: Erste COVID-19-Patientin gestorben

Am Donnerstagmorgen meldete Moskau den ersten Todesfall einer COVID-19-Infizierten. Laut Angaben des Krisenstabs zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verstarb eine durch das Virus geschwächte 79-jährige Frau an ihren Vorerkrankungen.

Demnach sei die Patientin am 13. März in ein Krankenhaus eingewiesen worden. Ab dem 14. März soll sie zwei Tage in einer Privatklinik behandelt und danach in ein Infektionskrankenhaus überwiesen worden sein. Eine Probe auf das Corona-Virus bestätigte später die Infektion bei der 79-Jährigen. Aufgrund zunehmender Atembeschwerden wurde die Frau anschließend auf eine Intensivstation verlegt und von anderen Patienten der Infektionsabteilung isoliert.

Der Gesundheitszustand der Patientin wurde durch mehrere begleitende Pathologien wie etwa Diabetes, Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, Atherosklerose und Harnsteinerkrankung erschwert. Die durch das Virus geschwächte Frau verstarb am Donnerstag an einem gelösten Blutgerinsel.

Mittlerweile wurden alle Menschen aus dem nächsten Personenkreis der Verstorbenen festgestellt und unter medizinische Beobachtung gestellt. Bisher weise keiner von ihnen schwere Symptome der Krankheit auf, hieß es.

Im Zusammenhang mit dem ersten Todesfall durch COVID-19 in Moskau machte der Krisenstab alle älteren Menschen über 60 Jahren erneut auf die besonders hohen Risiken der Infektionskrankheit für diese Altersgruppe aufmerksam. Die Betroffenen sind aufgerufen, ihre Häuser ohne dringende Notwendigkeit nicht zu verlassen und soziale Kontakte möglichst zu vermeiden.

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