„Dieses Thema wurde gerade heute besprochen. Wir sehen, wie das Militärpersonal bereits Unterstützung bei der Beförderung von Patienten und bei medizinischer Versorgung leistet. Das Militär hat das Potenzial bereits erprobt und getestet. Über die Koordinierungszentren gewähren wir mehr Unterstützung bei der Mobilisierung. Wir beauftragten den Oberbefehlshaber unserer Streitkräfte in Europa, ein Reservepotenzial zu ermitteln, wo es Ausrüstung und Einrichtungen gibt, mit denen alle NATO-Länder jene Länder unterstützen können, die mehr Mittel benötigen, um auf die Krise zu reagieren“, sagte Stoltenberg.

Er erklärte, dass die Ausbreitung des Coronavirus nicht in allen verbündeten Ländern gleichzeitig erfolge, was bedeutet, dass sich die Arbeitsbelastung der Krankenhäuser in den Ländern ändern werde.

„Der Zeitbedarf wird nicht immer stabil bleiben, der Höhepunkt der Pandemie wird nicht in allen Ländern gleichzeitig eintreten. Daher besteht die Möglichkeit, diese Mittel und Ressourcen zugunsten jener NATO-Länder neu zu verteilen, die diese mehr benötigen. Das ist die Idee“, sagte der Generalsekretär.

Zuvor hatte Stoltenberg mitgeteilt, dass die NATO ihre Unterstützung zur Bekämpfung der Krise angesichts des Coronavirus durch eine verbesserte Koordinierung verstärken werde. In den nächsten zwei Wochen werde ein Treffen der Verteidigungsminister der Allianz abgehalten, um die Bemühungen weiter zu koordinieren und die notwendigen Entscheidungen zu treffen.

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