„Wir sind weiterhin im Irak präsent, wir unterstützen die irakischen Sicherheitskräfte und helfen ihnen übrigens, auf die Covid-19-Krise zu reagieren“, sagte Stoltenberg am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Brüssel.

Das Briefing war der Videokonferenz der Nato-Verteidigungsminister zur Bewältigung des neuartigen Coronavirus gewidmet, die am Mittwoch stattfinden soll.

Die Nato-Staaten hätten beschlossen, ihre Mission zur Ausbildung von Sicherheitskräften im Irak auszubauen, so Stoltenberg: „Wir haben beschlossen, unsere Bemühungen im Irak auszuweiten, und wir werden unsere Bemühungen intensivieren, sobald die Bedingungen dies erlauben werden“.

Die Nato-Außenminister hatten sich am 2. April per Videokonferenz auf eine Ausweitung der Mission des Nordatlantischen Bündnisses im Irak geeinigt. Unter anderem sollen Nato-Kräfte im Land irakische Unteroffiziere, Minenräumer und Polizisten ausbilden.

Nato-Mission im Irak

Zur Nato-Mission im Irak, die im Juli 2018 offiziell gestartet worden war, gehören rund 500 Ausbilder, Berater und Unterstützungskräfte.

Nach offiziellen Angaben ist die Nato-Mission ausschließlich mit der Ausbildung der irakischen Sicherheitskräfte beschäftigt, die direkt der Regierung in Bagdad unterstellt sind. Die Nato-Ausbilder nehmen nicht an Kampfeinsätzen der irakischen Streitkräfte teil.

asch/ae/sna

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