„Die militärisch-politische Lage in der strategischen Süd-West-Richtung bleibt kompliziert. Im Bestreben, die Teilnahme Russlands an der Lösung von globalen und regionalen Problemen zu blockieren, nutzt eine Reihe von Ländern jegliche Vorwände für die Vergrößerung der Militärpräsenz nahe unseren Grenzen“, sagte Schoigu bei der Sitzung des Kollegiums der Militärbehörde am Freitag.

Genaue Zahlen und weitere Details

Er teilte mit, dass im Jahre 2019 25 Nato-Militärschiffe nacheinander ihren Dienst in Gewässern des Schwarzen Meers geleistet hätten. Jedes dritte Schiff hatte dabei Marschflugkörper an Bord.

Seitens der Allianz „vergrößerte sich der Intensität der Luftaufklärung um 20 Prozent“. Die Nato-Maschinen sollen seit Anfang dieses Jahres „mehr als 80 Spionageflüge entlang unseres Territoriums“ absolviert haben.

Unter anderem betonte der russische Verteidigungsminister, dass täglich Flugzeuge der strategischen Fernmelde- und elektronischen Aufklärung sowie der Patrouillenfliegerkräfte und Drohnen seit dem vergangenen Herbst in der Schwarzmeer-Zone patrouillieren würden.

Moskau hat bereits mehrfach auf die Gefahr hingewiesen, die mit der Verstärkung der Nato-Militärpräsenz an den russischen Grenzen einhergeht. Wiederholt betonte die russische Führung, kein Interesse zu haben an einer Verschärfung der Konfrontation mit den USA und der Nato – weder im Baltikum noch sonst irgendwo.

ak/ip/sna

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