Da die Käufer den Spielen nicht persönlich beiwohnen können, sitzen Schaufensterpuppen auf den Tribünen, deren Gesicht ein aufgeklebtes Foto der Käufer ziert. Fußballfans aus der ganzen Welt haben sich für das Spiel von Dinamo Brest gegen FC Isloch virtuelle Tickets geholt. 

„An der Aktion nahmen Nutzer aus Weißrussland, Österreich, Großbritannien, Russland, China, Katar, der Ukraine, den Niederlanden, Irland, den USA und Belgien teil“, hieß es in einer Pressemitteilung des Clubs. Dinamo Brest gewann mit 3:1. 

Neben der virtuellen Präsenz versprach der Club jedem Käufer, die Karten an jeden angegebenen Ort der Welt zu senden und ihnen Videos von dem Spiel per E-Mail zukommen zu lassen. Die Tickets für das Spiel gegen „Isloch“ kosteten zwischen 25 und 85 US-Dollar. 

In Weißrussland sind nach dem Stand vom 13. April etwas mehr als 2.900 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 29 Menschen sind gestorben. 

om/ae

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