„Es ist offensichtlich, dass der Anschluss von Skopje an die Allianz keine Mehrwertsteuer bringen wird – weder der europäischen noch der regionalen noch der nationalen Sicherheit. Ein solcher Schritt wird die Vereinigung von Anstrengungen zum Kampf gegen gemeinsame Gefahren und Herausforderungen, darunter gegen die Coronavirus-Pandemie, ganz bestimmt nicht fördern“, heißt es im Kommentar des russischen Außenministeriums.

In der diplomatischen Behörde wurde betont, dass bis dato „keine einzige deutliche Begründung für die Notwendigkeit des Nato-Beitritts von Nord-Mazedonien genannt wurde“.

„Der einheimischen Bevölkerung verspricht man Wirtschaftswachstum, Erhöhung der Investitionsattraktivität, Stärkung des Rechtsstaates. Doch dafür muss man nicht unbedingt dem militärpolitischen Bund beitreten. Doch die Erhöhung der Kosten für die Verteidigung und Umfänge des Einkaufs von Waffen und Technik – vor allem amerikanischer – wird bereits jetzt von Skopje verlangt“, wurde im russischen Außenministerium betont.

„Wir erwarten vonseiten Skopjes die Bestätigung – gemäß der festgelegten Ordnung – der Übernahme von Verpflichtungen der Nordatlantischen Allianz hinsichtlich der mit Russland unterzeichneten Dokumente – insbesondere hinsichtlich des Basisaktes von 1997 und der Deklaration von Rom von 2002“, wurde in Russlands Außenministerium ergänzt.

ek/mt/sna

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