Nordkorea testet zwei Flugkörper

Nordkorea hält an seinem Raketenprogramm fest. Nach südkoreanischen Angaben soll das nordkoreanische Militär am Sonntagmorgen zum vierten Mal in diesem Monat zwei Flugkörper getestet haben. UN-Resolutionen verbieten Pjöngjang die Erprobung von ballistischen Raketen.

Nordkorea hat zum vierten Mal in diesem Monat Raketen in Richtung offenes Meer abgefeuert. Das teilte der südkoreanische Generalstab mit. Demnach wurden am Sonntagmorgen (Ortszeit) an der Ostküste Nordkoreas zwei Flugkörper gestartet, die etwa 230 Kilometer weit flogen. Bei ihnen handelte es sich vermutlich erneut um zwei ballistische Raketen von kurzer Reichweite.  

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Ähnlich wie bei einem Raketentest vor gut einer Woche kritisierte die höchste Kommandobehörde Südkoreas das Verhalten des Nachbarlandes im Licht der Corona-Virus-Pandemie:

In einer Situation, in der die ganze Welt Schwierigkeiten wegen COVID-19 hat, ist diese militärische Aktion Nordkoreas höchst unangemessen.

Die Raketentests in den vergangenen Wochen werden als Versuch Nordkoreas gesehen, die Waffentechnik zu verbessern, während die Verhandlungen mit den USA über sein Atomwaffenprogramm nach wie vor stocken. Pjöngjang treibt seit Jahren die Entwicklung von Raketen voran, die mit Atomsprengköpfen ausgerüstet werden könnten. Es ist deswegen harten internationalen Sanktionen unterworfen. (dpa)

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