Der Fonds ist demnach vier Milliarden Euro schwer. 400 Millionen Euro davon entfallen auf ein neues Kurzarbeitszeitmodell.

„Ein ausgeglichener Haushalt ist immer wichtig, aber die Gesundheit der Österreicher, die Arbeitsplätze und der Standort ist wichtiger“, zitierte die Agentur den Finanzminister Gernot Blümel.

Wie viel die Krisenbewältigung im Endeffekt kosten werde, sei noch nicht abschätzbar.

Einschränkende Maßnahmen

Zuvor hatte die Regierung Österreichs einschränkende Maßnahmen erlassen, um die Ausbreitung des Coronavirus im Land zu stoppen. Größere Veranstaltungen werden abgesagt, Unternehmen sind dazu aufgerufen, ihren Mitarbeitern Homeoffice zu ermöglichen.

Im Kampf gegen das Coronavirus unterbrechen die Österreichischen Bundesbahnen ÖBB am Samstag den Personenzugverkehr in die Slowakei und nach Tschechien. Auch der Zugverkehr über Österreich von und nach Italien wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wird bis auf weiteres unterbrochen.

Zudem riefen Innenminister Karl Nehammer und Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Samstag die Österreicher,  die sich ab 28. Februar in den betroffenen Regionen Paznauntal, St. Anton am Arlberg und Heiligenblut aufgehalten hatten,  dazu auf, sich in häusliche Selbstisolation zu begeben.

Das betreffe konkret Aufenthalte in den Gemeinden Ischgl, Kappl, See, Galtür, Heiligenblut und St. Anton am Arlberg.

Zahl der Coronavirus-Fälle in Österreich

Nach Angaben des österreichischen Gesundheitsministeriums ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle auf 602 gestiegen. Insgesamt wurden 7467 Personen auf eine Infektion untersucht. Ein Patient ist bisher in Wien verstorben, sechs sind wieder genesen, zwei davon in Tirol, drei in Wien und einer in Niederösterreich.

ns/ae

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