Kommt die Verschiebung der Olympischen Sommerspiele, die vom 24. Juli bis zum 9. August in Tokio stattfinden sollten? Darüber wollen IOC-Präsident Thomas Bach, Japans Ministerpräsident Shinzo Abe zusammen mit dem Präsidenten des Organisationskomitees in Tokio, Yoshiro Mori, Tokios Gouverneurin Yuriko Koike und Japans Olympiaministerin Seiko Hashimoto am Dienstag in einer Telefonkonferenz sprechen.

Laut dem früheren IOC-Vizepräsidenten Richard Pound soll die Verschiebung der Spiele für den IOC bereits beschlossene Sache sein. Abe werde sich voraussichtlich für die Ausrichtung der Spiele binnen eines Jahres einsetzen, berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf einen Regierungsbeamten.

Zuvor war im Gespräch, die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen. Wegen Trainingsausfällen, Reisebeschränkungen und gesundheitlicher Bedenken der Athleten haben sich seither jedoch die Stimmen gemehrt, die für eine Verschiebung der Sommerspiele eingetreten sind. Am Montag hatte sich das Olympische und Paralympische Komitee der USA (USOPC) nach einer diesbezüglichen Umfrage unter 1780 Athleten für eine Olympia-Verschiebung ausgesprochen.

„Für eine Verschiebung der Olympischen Spiele sprechen die dramatische Lage zum Beispiel in Italien, die weitere weltweite Ausbreitung des Coronavirus und der Respekt im Umgang mit der Gesundheit von Teilnehmern und Zuschauern“, sagte auch der Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB), Andreas Michelmann, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

In die Vorbereitung der Olympischen Sommerspiele hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) nach Angaben von DOSB-Chef Alfons Hörmann rund eine Million Euro investiert. 

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