Unter den beim Angelusgebet nominierten Geistlichen sind Erzbischöfe aus den USA, Ruanda, den Philippinen und Chile. Der deutsche Sprachraum ist von den Kardinalserhebungen, die der Pontifex bekanntgab, nicht berührt. Sechs der neuen Kardinäle – also knapp die Hälfte – sind Italiener.

Zeremonie im November

Die Nominierungen sollen am 28. November in einem Konsistorium, einem Treffen der Kardinäle, formalisiert werden. Neun der designierten Kardinäle sind unter 80 Jahre alt. Solange sie dieses Alter nicht erreichen, können sie am nächsten Konklave – der Wahl eines Papstes – teilnehmen.

Auf der Liste der künftigen Kardinäle stehen unter anderem der Washingtoner Erzbischof Wilton Gregory und der Erzbischof von Ruandas Hauptstadt Kigali, Antoine Kambanda. Er vertritt eines der katholischsten Länder Afrikas. Auch der Leiter der Heiligsprechungsabteilung des Vatikans, Bischof Marcello Semeraro, und der Leiter des Franziskanerklosters von Assisi, Fra Mauro Gambetti, gehören zu den Nominierten.

mo/mt

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