Dem Bericht zufolge sei die Fallzahl bei „Straftaten insgesamt“ seit dem Jahr 2017 rückläufig. 2019 seien bundesweit insgesamt 5.436.401 Fälle registriert und somit ein Minus von 2,1 Prozent verzeichnet worden.

Die Mehrheit der Tatverdächtigen ist der Statistik zufolge männlich: mehr als 1,5 Millionen gegen rund 504.000. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen betrage – wie im Vorjahr – etwa ein Drittel: knapp 700.000 von insgesamt zwei Millionen registrierten Tatverdächtigen.

Weniger Diebstähle

Bei der Diebstahlskriminalität ist demnach ein Rückgang von mindestens 5,9 Prozent im Vergleich zu 2018 zu verzeichnen. Die Zahl der registrierten Wohnungseinbruchsdiebstähle sei um 10,6 Prozent, der Taschendiebstähle um 9,7 Prozent gesunken.

Die Zahl der Gewalttaten sei auch zurückgegangen: um 2,3 Prozent auf 181.054 erfasste Fälle. Die Aufklärungsquote habe bei diesen Delikten 78,3 Prozent betragen. Das sei etwas mehr als im Vorjahr, wo sie bei 77,7 Prozent gelegen habe.

Generell sei die Aufklärungsquote im vorigen Jahr 57,5 Prozent gewesen. 2018 habe sie 57,7 Prozent betragen.

Anstieg bei Kinderpornografie-Delikten

Im Zusammenhang mit der Verbreitung von pornografischen Schriften – darunter auch Kinderpornografie – registrierte die Polizei der Studie zufolge 2019 dagegen deutlich mehr Delikte. Bei den registrierten Fällen der Verbreitung, des Erwerbs, des Besitzes und der Herstellung kinderpornografischer Schriften habe es ein Plus von 64,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gegeben.

mo/mt

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