Am vergangenen Sonntag hatten Pompeo und der irakische Regierungschef Adil Abd al-Mahdi in einem Telefongespräch die Attacken erörtert, bei denen einige US-amerikanische und britische Soldaten verletzt worden waren.

„Die Behörden des Iraks haben das Personal der Koalition zu schützen, die die Anstrengungen des Iraks im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS)* unterstützt. State Secretary Pompeo hob hervor, dass die Schuldigen an diesen Attacken zur Verantwortung gezogen werden sollten“, hieß es in der Erklärung.

Pompeo kündigt verschärfte Sicherheitsmaßnahmen an

Zudem habe Pompeo darauf hingewiesen, dass die USA die Angriffe auf die Amerikaner nicht dulden und „im Notfall zusätzliche Verteidigungsmaßnahmen ergreifen“ würden, erklärte Ortagus.

Zuvor hatten die USA bestätigt, dass während eines Raketenangriffs am 14. März drei Militärs der Koalition und zwei irakische Bürger verletzt worden waren.

Tadschi als begehrtes Ziel schiitischer Gruppierungen​

Es handelt sich bereits um den zweiten Beschuss von Tadschi innerhalb kurzer Zeit. Beim ersten Angriff kamen zwei US-amerikanische und ein britischer Soldat ums Leben. Die USA machten dafür bewaffnete Gruppierungen der irakischen Schiiten verantwortlich. Der Angriff wurde mit massiven Schlägen beantwortet.

*per Gesetz in Russland und Deutschland verbotene Terrormiliz

am/mt/sna

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