„Die Registrierung von Objekten des Kulturerbes von föderaler Bedeutung wurde dank einer großen Arbeit der Spezialisten des Kulturministeriums des Gebiets Murmansk und des Murmansker Heimatkundemuseums möglich. Das regionale Kulturministerium hat bereits die Arbeit an der Aufnahme der Kanosero-Petroglyphen in die Liste des UNESCO-Welterbes begonnen“, heißt es in der Pressemitteilung. 

Dabei handelt es sich um die Felsbilder auf den drei Inseln Gorely, Jelowy und Kamenny – sowie auf dem Odinokaja-Fels mitten im Kanosero-See im Landkreis Terski des Gebiets Murmansk.

Das sind Zeichnungen, die mithilfe von steinernen oder eisernen Instrumenten eingeritzt, eingeschabt oder eingehämmert wurden. 

Bei einem Vergleich mit anderen Denkmälern der Felskunst haben die Forscher festgestellt, dass die Kanosero-Petroglyphen aus dem vierten bis zweiten Jahrtausend v. Chr. stammen. Bisher wurden 18 Gruppen mit insgesamt mehr als 1200 Felsbildern dieser Art, entdeckt.

Experten zufolge sind auf den meisten Zeichnungen Anthropomorphen (quasi Menschen), Zoomorphen (beispielsweise Elche), Ichtiomorphen (Walfische), Boote, Fuß- und Pfotenspuren zu sehen. Das Lieblingsthema war demnach die Harpunenjagd. Nach ihren typologischen Merkmalen bilden alle 18 Gruppen der Kanosero-Petroglyphen einen einheitlichen Bildkomplex.

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