Um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, plädiert der Krankenhaushygieniker Prof. Dr. Zastrow für Mund-Nasen-Schutzmasken für die gesamte Bevölkerung. Die könne man sich zur Not auch selber nähen, so Prof. Dr. Zastrow.

Als Vorbeugemaßnahme empfiehlt er zudem, die Mundschleimhaut mit Spülungen zu desinfizieren, weil sich die Viren als erstes in der Mundhöhle vermehrten.

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Das Robert-Koch-Institut sieht dagegen keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, tatsächlich verringert.

Professor Dr. Zastrow ist Krankenhaushygieniker und leitet das REGIOMED Hygiene-Institut. Von 1987 bis 1995 war Zastrow Direktor und Professor am Bundesgesundheitsamt/Robert-Koch-Institut und Leiter des Fachgebiets „Übertragbare Krankheiten, Impfwesen und Krankenhaushygiene“.

Zudem war er Vorsitzender der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO), Geschäftsführer der ständigen Impfkommission des Bundesgesundheitsamtes (Stiko) und Chefarzt und Direktor des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin (IHU) der Vivantes Kliniken Berlin.

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