Bei einem Treffen am Donnerstag mit Vertretern der Wirtschaft zeigte sich Putin überzeugt, dass, wenn sich die Situation ändern sollte, sie sich zum Besseren wenden würde.

„Einer meiner Kollegen erwartet, dass wir in zwei oder drei Monaten das Coronavirus bewältigen. Dies ist eine gute Prognose, denn in einigen Ländern wird gesagt, dass der Kampf gegen das Virus sehr lange dauern wird“, sagte Putin.

Was die wirtschaftlichen Maßnahmen betrifft, erläuterte er, dass je strenger und effizienter diese seien, desto kürzer werde ihre Anwendungsperiode dauern.

Selbstdisziplin statt harte gesetzliche Beschränkungen

Die Vertreterin der WHO in Russland, Melita Vujnovic, sagte, Moskaus Anstrengungen seien der Ausbreitung des Virus immer „einen Schritt voraus“.

„Russland ist dank seiner Bereitschaft, einschließlich bei der Epidemie-Überwachung und der Selbstisolation, praktisch der Infektion voraus“, erklärte sie.

Wenn Russland dieses selbstdisziplinierte Vorgehen aufrechterhalte, werde eine strikte Quarantäne nicht erforderlich sein, so Vujnovic. Es gebe Beispiele von Ländern, die auch ohne strenge gesetzliche Maßnahmen das Virus eingedämmt hatten, wie etwa Japan.

Am Vortag wandte sich Wladimir Putin an die Nation und verkündete eine Reihe wirtschaftlicher Maßnahmen, um Bürgern sowie kleineren und mittleren Unternehmen zu helfen, die Folgen der Coronavirus-Epidemie zu überwinden.

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