Zudem seien zwei Löschflugzeuge und ein Hubschrauber im Einsatz. Erschwert würden die Löscharbeiten durch die radioaktive Strahlung. Gefahr für die Bevölkerung bestehe aber nicht, hieß es.

In den Wäldern in der Sperrzone kommt es immer wieder zu Bränden.

Tschernobyl-Katastrophe 1986

Am 26. April 1986 explodierte im Atomkraftwerk Tschernobyl in der damaligen Sowjetunion der 4. Reaktor. Das Dach des Gebäudes wurde zerstört und Tonnen hochradioaktiver Trümmer wurden kilometerweit verstreut. 

Der unmittelbaren Explosion fielen 31 Menschen zum Opfer. Tausende Menschen kämpfen bis heute mit den Spätfolgen der Katastrophe – wie beispielsweise die so genannten Liquidatoren, die anfangs mit bloßen Händen radioaktive Trümmer wegräumten, sowie die früheren Einwohner von Prypjat.

Die Geisterstadt Prypjat,  in der auch die Mitarbeiter des Atomkraftwerkes lebten, zählt zu den Haupt-Touristenattraktionen in der Sperrzone von Tschernobyl. Zum Zeitpunkt des Super-GAUs wohnten in der Stadt rund 50.000 Menschen. 

Obwohl sich die Katastrophe vor mehr als drei Jahrzehnten ereignete, sind die Folgen noch bis heute spürbar – und zwar nicht nur unmittelbar rund um Tschernobyl. So hatte beispielsweise das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im Oktober 2019 mitgeteilt, dass einzelne Wildpilzarten in Bayern immer noch stark radioaktiv belastet seien

ta/gs/dpa

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