„Der russische Navigations-Raumapparat ‚GLONASS-M‘, der heute vom Kosmodrom Plessezk von einer Gefechtsabteilung der Weltraumtruppen der Weltraumstreitkräfte gestartet worden war, wurde zum berechneten Zeitpunkt in die vorgegebene Laufbahn eingebracht. Bodenstationen des Raumfahrt-Testzentrums ‚Titow‘ der Weltraumstreitkräfte haben die Steuerung des Raumapparates übernommen“, wurde am Montag im PR-Amt des russischen Verteidigungsministeriums mitgeteilt.

Es sei eine telemetrische Verbindung zu dem Satelliten hergestellt worden, seine Bordsysteme funktionierten plangemäß, hieß es.

Wie das Unternehmen „Informations-Satelliten-Technologien ‚Reschetnew‘“ im Januar mitteilte, sollte der Start am 28. Februar stattfinden. Doch wegen der Startverschiebung für den Telekommunikationssatelliten Meridian-M vom 24. Januar auf den 20. Februar wurde der Start des GLONASS-Satelliten auf den 16. März verlegt.

Das ist der zweite Start einer Sojus-2 vom nördlichen Raumbahnhof Plessezk in diesem Jahr. Die neue Rakete löste den Raketentyp Sojus-U ab, der zwischen 1973 und 2012 eingesetzt wurde. Es sind insgesamt 435 Sojus-U-Raketen und 45 Sojus-2-Raketen von Plessezk gestartet worden.

Die Orbitalgruppierung des russischen Navigationssatellitensystems GLONASS umfasst heute 28 Raumgeräte: 26 Satelliten Glonass-M und zwei Satelliten Glonass-K.

ls/sb

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.