Laut der Mitteilung von Rostec könne die Neun-Millimeter-Patrone Schutzwesten der zweiten Schutzklasse durchschießen. Die entwickelte Patrone sei dabei für die Selbstladepistole „Udav“ vorgesehen.

Zuvor konnten die Patronen für schallgedämpftes Schießen aufgrund der geringen Geschossgeschwindigkeit – etwa 200 bis 300 Meter pro Sekunde – die Schutzwesten der zweiten Schutzklasse nicht durchschießen. Kugeln, die mit einer Geschwindigkeit von 400 Metern pro Sekunde fliegen, können dagegen diese Aufgabe bewältigen, aber dies nicht lautlos.

Die Entwickler erhöhten die Masse des Geschosses und fügten am vorderen Ende seines Kerns eine Schneide hinzu, die aus zwei flachen Rändern besteht. Auf diese Weise gelang es ihnen, ein geräuschloses und flammenloses Schießen zu erreichen und gleichzeitig die Durchschlagskraft der Patrone zu erhalten.

Die Selbstladepistole „Udav“, für die die entwickelte Patrone vorgesehen ist, wurde erstmal 2016 von Rostec präsentiert. Im Oktober 2019 teilte das russische Verteidigungsministerium mit, dass es die neue Waffe in seinen Gebrauch nehme. Die Pistole sei laut ihren Entwicklern in der Lage, Schutzwesten der zweiten Schutzklasse aus einer Entfernung von dutzenden Schritten zu durchschießen.

ac/mt

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