Trump zufolge erlaubt der Erlass den USA bei Weltraummissionen, Ressourcen im All zu gewinnen. Zudem ordnete der US-Präsident an, im Laufe von sechs Monaten Abkommen mit anderen Ländern zu schließen.

„Das Weltall ist gesetzlich und physisch eine unikale Domäne menschlicher Aktivitäten. Die Vereinigten Staaten sehen das Weltall nicht als globales Gemeingut“, hieß es in dem Papier.

USA unterstützen Weltraum-Vertrag von 1967

Trump zufolge unterstützen die USA den 1967 geschlossenen Weltraum-Vertrag, sind aber gegen das Abkommen von 1979 über Aktivitäten von Ländern auf dem Mond und anderen Himmelskörpern, „das bislang nicht einmal von 20 Staaten unterzeichnet wurde“.

Lawrow sagte ferner, dass Russland zur Zusammenarbeit bereit sei, da Trump in seinem Memorandum die Notwendigkeit einer internationalen Unterstützung bei der Erschließung des Mondes gemäß dem Vertrag von 1967 hervorgehoben habe. „Es kommt darauf an, ein gegenseitig annehmbares Herangehen zu finden.“ „Zudem erklärt sich Russland zu weiteren Diskussionen mit den USA über Probleme der Militarisierung des Weltraumes bereit“, sagte der russische Chefdiplomat.

Bildung gemeinsamer Arbeitsgruppe vereinbart

Zuvor hatte Lawrows Stellvertreter Sergej Rjabkow in einem RIA-Novosti-Gespräch gesagt, dass Russland und die USA die Bildung einer Arbeitsgruppe zum Weltraum vereinbart haben.

„Moskau erwartet von Washington eine Antwort auf die russischen Vorschläge in Bezug auf die Agenda der künftigen Kontakte… Das ist eine Frage von Wochen, schlimmstenfalls von Monaten. In jedem Fall geht es um absehbare Termine“, sagte Rjabkow.

Zugleich kritisierte er die jüngsten Erklärungen des internationalen Sicherheitsberaters des US-Präsidenten, Christopher Ford, über „verantwortungslose und gefährliche“ Handlungen Moskaus und Pekings im Weltall. „Die Treue Washingtons zu dieser Position ist bedauerlich“, sagte Rjabkow.

am/gs

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