Die Situation mit dem Coronavirus sei zu „einem bestimmten Trigger“ geworden, sie habe bestehende Prozesse beschleunigt und verschärft, betonte er.

Peskow wurde unter anderem gefragt, ob die Aufgaben der neuen Regierung angesichts von Covid-19 und der wirtschaftlichen Unsicherheit korrigiert werden sollten. „Dank den im Voraus getroffenen Maßnahmen ist die Russische Föderation in der Lage, die negativen Auswirkungen dieser Weltkonjunktur abzudämpfen“, äußerte er.

Dabei sei die Weltlage nicht statisch, hob Peskow hervor. Selbst wenn man sich von dem Coronavirus wegdenke, gebe es verschiedene Schwingungen sowie die Volatilität:

„Auch vor der Corona-Krise gab es verschiedene negative Prognosen für die Weltwirtschaft. Zum Beispiel gab es eine deutliche Tendenz zu einer verringerten Nachfrage nach Öl und Erdölerzeugnissen“, erinnerte er.

Der Kreml werde die Situation aufmerksam beobachten.

Corona-Pandemie

Am Mittwoch hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Covid-19 als eine Pandemie eingestuft. 128.000 Menschen wurden weltweit infiziert, mehr als 4700 sind bereits der Erkrankung erlegen. Zu den Ländern, die am meisten betroffen sind, zählen China, Italien, der Iran, Südkorea, Frankreich, Spanien und Deutschland. In Russland sind bislang 34 Ansteckungen registriert.

asch/ae/sna

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