Ein 35-jähriger Mann erstach seine Freundin vor dem Gerichtsgebäude in der russischen Stadt Perwouralsk. Ein Gerichtsvollzieher, der die Frau schützen wollte, trug ebenfalls Verletzungen davon. Die Frau hatte den Angreifer zuvor wegen häuslicher Gewalt angezeigt.

Das Paar kam am 18. März zum Gerichtsgebäude, um eine Anzeige zu prüfen, wonach der 35-jährige Wjatscheslaw Popow seine Mitbewohnerin zu Hause geschlagen haben soll. Zu dem vereinbarten Termin kam es aber nicht. Der Mann griff seine Freundin noch vor dem Gerichtsgebäude an und stach mehrmals mit einem Messer auf sie ein. Die Frau schaffte es noch, zu einem Gerichtsvollzieher zu flüchten. Als dieser die Frau schützen wollte, griff Popow auch ihn an. Der Gerichtsvollzieher erlitt Schnittwunden an den Händen. Der Täter soll außerdem einen Passanten angegriffen haben, der ihn beruhigen wollte. Anschließend flüchtete Popow. Die Polizei nahm ihn wenig später im Haus seiner Mutter fest.

Die von Popow schwer verletzte Frau starb noch vor Eintreffen der Ärzte an ihren Verletzungen. Das russische Ermittlungskomitee leitete ein Strafverfahren ein.

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