„Dieses Gerät wird dank der Sternennavigation sowie anhand einer Mondkarte funktionieren und dadurch eine hochpräzise Ortung bei autonomen Flügen ermöglichen“, sagte Petrukowitsch. 

Eine dreidimensionale Mondkarte soll vorher die russische Raumsonde Luna-25 erstellen, die im Jahr 2024 ins All gebracht werden soll. Ihr Vorgänger Luna-25, das erste Weltraumgerät dieser Art aus russischer Produktion nach 45 Jahren Pause, soll im Oktober 2021 zum Mond starten.

Laut früheren Berichten soll Russland im Rahmen des bis zum Jahr 2025 ausgelegten Föderalen Raumfahrtprogramms auch eine bemannte Mondbasis, Luna-27, zum Erdsatelliten schicken. Darüber hinaus ist geplant, im Zeitraum 2027 bis 2028 eine schwere Mondbasis Luna-28 zur Entnahme von Grundproben und deren Beförderung zur Erde und eine Mondbasis Luna-29 für den Transport eines schweren Mondfahrzeuges zu starten.

Das Raumschiff Orjol, an dem zurzeit in der Weltraumraketenkorporation „Energija“ gearbeitet wird, soll 2023 in eine erdnahe Umlaufbahn gebracht werden. Laut dem Chef der russischen Weltraumbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin, ist die Landung russischer Kosmonauten auf dem Mond für das Jahr 2030 geplant.
ls/sb

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