Die Provinz al-Hasaka liegt im Nordosten des Landes und ist von der Hauptstadt Damaskus am weitesten entfernt. 

„Wir sind gemeinsam mit den türkischen Streitkräften ein weiteres Mal Patrouille gefahren“, teilte Andrej Iwanow, Sprecher der russischen Polizei, am Donnerstag mit.

Patrouilliert worden sei in einer Zehn-Kilometer-Zone, um eine Eskalation des Konfliktes zu verhindern, illegale bewaffnete Formationen aufzuspüren und Frieden sicherzustellen.

Nach seinen Worten wurde die Patrouille von der Bevölkerung gut aufgenommen.

„Man winkte uns zu und war sehr positiv eingestellt.“  

Die russischen Soldaten seien mit Schützenpanzern und Panzerfahrzeugen des Typs „Tigr“ unterwegs gewesen, ihre türkischen Kollegen mit Kirpi-Schützenpanzern. Russische Hubschrauber Mi-8 und Mi-35 gaben der Patrouille Deckung.  

„Unsere Hauptaufgaben sind es, aus der Luft Deckung zu geben, illegale bewaffnete Formationen, wenn welche auf der Route sind, aufzuspüren und zu beseitigen“, erzählte Hubschrauberpilot Pawel Andrejew. Im Notfall hätten die Hubschrauber die Soldaten evakuieren können.  

Die vierstündige Patrouille erfolgte im Rahmen einer Vereinbarung, die der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdoğan am 22. Oktober in Sotschi unterzeichnet hatten. Darin einigten sie sich auf gemeinsame Schritte zur Befriedung der Lage im Nordosten Syriens.  

leo/ip

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