Russland verzeichnete am Donnerstag einen Zuwachs von 1.459 Corona-Fällen auf nun insgesamt 10.131. Die meisten davon wurden erneut in Moskau gemeldet. Dort ist die Hälfte der Infizierten unter 45 Jahre alt. Insgesamt 76 Menschen sind mittlerweile gestorben.

Wie der Krisenstab Donnerstagmorgen mitteilte, hat die Anzahl der bestätigten COVID-19-Fälle in Russland die 10.000er-Marke überschritten. In den letzten 24 Stunden wurden 1.459 weitere Personen positiv auf das neuartige Virus getestet. Die Zahl der Todesfälle stieg um 13 auf 76. Am Mittwoch wurden 1.175 Neuinfektionen registriert, am Tag davor waren es 954.

Mit 857 neuen Fällen ist Moskau erneut am stärksten betroffen. In der russischen Hauptstadt ist die Hälfte aller Menschen, die binnen eines Tages positiv auf COVID-19 getestet wurden, unter 45 Jahre alt. Russlands zweitgrößte Stadt Sankt Petersburg meldet 44 Neuinfektionen.

In einer im Fernsehen übertragenen Videokonferenz mit Vertretern der Regionalregierungen sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch, Russland habe alle nötigen Ressourcen, um die Krise zu überwinden. Allerdings müssten die Menschen weiterhin die strenge Auflage der Selbstisolierung einhalten, mahnte der Staatschef: „Von unserer Disziplin und Verantwortung hängt der Wendepunkt im Kampf gegen die Infektion ab, den wir erreichen müssen.“ Die nächsten zwei, drei Wochen seien entscheidend, so Putin.

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