„Heute Nacht hat der FSB in Murmansk den Aufenthaltsort eines bewaffneten Banditen lokalisiert, der einen Terrorakt verüben wollte“, teilte NAK am Samstag mit.

„Bei dem Festnahmeversuch eröffnete der Extremist das Feuer auf die Sicherheitskräfte und wurde neutralisiert.“

Vor Ort seien eine einsatzbereite selbstgebaute Bombe, Waffen und Munition sichergestellt worden.

Nach Angaben der Ermittler war der Mann ein Anhänger der Terrororganisation IS* und hatte vor, nach dem Terroranschlag in den Nahen Osten auszureisen. Bei dem Einsatz seien weder Sicherheitskräfte noch Zivilisten zu Schaden gekommen.

Diese Woche hatte der Inlandsgeheimdienst FSB mitgeteilt, weitere Anschläge in Russland vereitelt zu haben.

In der südlichen Region Stawropol sei eine IS-Schläferzelle ausgehoben worden, ein mutmaßliches Mitglied wurde getötet, ein weiteres festgenommen. In der Stadt Ljantor, Autonomer Kreis der Chanten und Mansen, seien drei mutmaßliche Angehörige der verbotenen Terrororganisation „Imarat Kawkas“ festgenommen worden, die einen Terroranschlag auf ein Einkaufszentrum geplant haben sollen.

leo/ae

* Terrororganisation, in Deutschland und Russland verboten.

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