Der 78-jährige Senator werde mit seinen Anhängern Gespräche führen, „um seine Kampagne zu bewerten“, teilte Wahlkampfleiter Faiz Shakir am Mittwoch mit.

Biden deutlich vorn vor Sanders

Sanders hatte am Dienstag bei Vorwahlen in drei weiteren Bundesstaaten erneut deutlich schwächer abgeschnitten als sein Rivale – Ex-Vizepräsident Joe Biden. Der einstige Stellvertreter von Barack Obama ist jetzt im Rennen um die Kandidatur der Demokraten kaum noch einholbar. Die Präsidentenwahl ist für November geplant. Der Kandidat der Republikaner ist erneut Amtsinhaber Donald Trump.

Wann Sanders seine Entscheidung trifft, war zunächst nicht bekannt. Der Kandidat präsentiert sich selbst als demokratischer Sozialist und ist vor allem bei jüngeren Parteianhängern beliebt.

Corona-Krise trübt Stimmung

Die Vorwahlen am Dienstag standen ganz im Zeichen der Corona-Krise. Viele Wähler bewegte vor allem eine Frage: Wer kann das Land besser durch eine große Krise bringen. Die Antwort fiel klar zugunsten des 77-jährigen Biden aus. Sieben von zehn Befragten trauen Biden zudem eher zu, Trump zu besiegen.

am/reuters

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