Die Luftverschmutzung über Italien ist nach Angaben der Europäischen Weltraumagentur ESA mit Beginn der Sperrmaßnahmen deutlich gesunken.

Das Satelliten-Video zeigt die Emissionen von Stickstoffdioxid über Italien im Zeitraum zwischen dem 1. Januar und dem 11. März 2020.

Nach dem Ausbruch des Coronavirus in Italien, das das nach China am stärksten betroffene Land ist, und den getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, hat die Konzentration von Stickstoffdioxid über Norditalien deutlich abgenommen. 

Die Visualisierung lässt es ganz genau beobachten.

„Obwohl es aufgrund der Bewölkung und des sich ändernden Wetters leichte Abweichungen in den Daten geben könnte, sind wir sehr zuversichtlich, dass die Verringerung der Emissionen (…) mit der Sperrung in Italien zusammenfällt, die zu weniger Verkehr und industriellen Aktivitäten führt“, sagte Claus Zehner, Esa-Missionsleiter des Satelliten Copernicus Sentinel-5.

Zuvor hatten die Satellitenbilder der US-Raumfahrtbehörde Nasa gezeigt, dass die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in China auch zu einem Rückgang der Luftverschmutzung geführt hatten.

dd/ip

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