Frankreichs Staatschef führte laut dem Sender BFMTV am Freitag eine Videokonferenz mit den Sozialpartnern durch. Einer der Teinehmer informierte den Sender über die geplante Maßnahme.

„(…) Der französische Präsident soll angekündigt haben, dass die Länder der Schengen-Zone darüber nachdächten, die Grenzen des Raumes bis mindestens September gesperrt zu lassen“, so BFMTV.

Diese „Überlegung“ basiere auf der Entwicklung der Corona-Pandemie in der Welt. Macron habe unter anderen die USA erwähnt, die mit einer „Verschiebung“ von mehreren Wochgen in eine kritische Lage geraten seien. Darüber hinaus könnte es in Asien zu einer zweiten Zuspitzung der Situation kommen.

Die europäischen Staats- und Regierungschefs hatten sich am 17. März auf ein weitreichendes Einreiseverbot für Nicht-EU-Bürger geeinigt. Die Maßnahme soll zur Eindämmung der Ausbreitung von Coronavirus beitragen und gilt zunächst für 30 Tage.

Coronavirus

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte am 11. März den Ausbruch des neuen Covid-19-Erregers als Pandemie eingestuft.

Weltweit wurden laut der WHO bereits mehr als 1,6 Millionen Menschen in 213 Ländern und Territorien mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. Bisher wurden demnach 99.690 Todesopfer registriert.

mo/mt

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