Mehr als 30 Lang- und Kurzwaffen sowie verschiedene Kriegswaffen konnten demnach bei mehreren Durchsuchungen sichergestellt werden. Vorausgegangen war ein Hinweis des österreichischen Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung zum Verkauf von zwei russischen Maschinenpistolen an einen 56 Jahre alten Brandenburger.

„Dieser war der Polizei auch bereits wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz bekannt“, heißt es.

Bei weiteren Durchsuchungen stießen Einsatzkräfte vor einiger Zeit demnach auf Maschinenpistolen, Trommelrevolver, eine Panzerfaust aus dem Zweiten Weltkrieg, verschiedene Granaten und Zünder sowie auf Nazidevotionalien.

„Nach ihren umfangreichen Geständnissen wurden die Beschuldigten im Anschluss an ihre Vernehmungen nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt, da keine Haftgründe gegen sie vorlagen“, so die Polizei.

Die Ermittlungen dauerten an.

Brandenburgs Innenminister kommentiert

Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen sprach von einem großen Erfolg der Brandenburger Sicherheitsbehörden und einem guten Beispiel der internationalen Zusammenarbeit. Mit Blick auf die sichergestellten Waffen und NS-Devotionalien sagte er, dass eine rechtsradikale Gesinnung der Täter durchaus naheliegend sei. „Wir werden nicht zulassen, dass sich radikale Geister mit Waffen eindecken. Da kennen wir kein Pardon.“

ak/mt/dpa

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.