Der abgebildete Jet wurde in dem Schwarzen Loch des rund fünf Milliarden Lichtjahre entfernten Quasars 3C279 im Sternbild Jungfrau beobachtet.

Dabei konnten die Forscher erstmals sichtbar machen, wie in der Nähe des Schwarzen Loches der sogenannte Jet entsteht.

Die Wissenschaftler verfolgten einen Jet bis an die Akkretionsscheibe, die das Schwarze Loch umgibt. 

Dabei beobachteten sie die Wechselwirkung zwischen Scheibe und Jet. Diese führten dann zu Verformungen des Materiestrahls.

„Im vergangenen Jahr konnten wir der Welt das erste Bild vom Schatten eines schwarzen Lochs vorstellen. Nun sehen wir unerwartete Veränderungen in der Form des Jets von 3C 279, und wir sind noch längst nicht am Ziel angekommen“, wird J. Anton Zensus, Direktor des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie und Vorsitzender des EHT-Kollaborationsrats, von dem Portal zitiert.

„Wie wir im vergangenen Jahr schon betont haben: Das ist erst der Anfang!“, so der Wissenschaftler.

dd/mt

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