Die Verfügbarkeit von solcher Ausrüstung wie Masken, Untersuchungshandschuhen, Schutzbrillen und Überwürfen in genügender Anzahl und Qualität ist demnach eine „unabdingbare Voraussetzung, die weitere Ausbreitung der Krankheit COVID-19 zu verhindern und die Gesundheit des medizinischen Personals zu schützen“.

„Vor diesem Hintergrund hat der Bundesrat beschlossen, eine Bewilligungspflicht für Ausfuhren von Schutzausrüstungen einzuführen“, hieß es.

Die Maßnahmen stimmen dabei „weitgehend mit den von der EU erlassenen Maßnahmen“ überein und seien „lediglich durch die aktuelle Mangelsituation gerechtfertigt“. Die Bewilligungspflicht sollte nach der Verbesserung der Lage aufgehoben werden.

Das SECO werde über die Ausfuhranträge in der Regel innerhalb von fünf Tagen entscheiden. Der Export von Schutzausrüstungen in die EU-Staaten und die Mitglieder der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) bleibe unbeschränkt.

Coronavirus

Die Weltgesundheitsorganisation hatte am 11. März den Ausbruch des neuen Covid-19-Erregers als Pandemie eingestuft.

Weltweit wurden laut aktuellen WHO-Angaben bereits mehr als 413.000 Menschen in 197 Ländern mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. Registriert wurden 18.433 Todesopfer.

mo/mt

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