Nach der Evakuierung aller Passagiere wurde das Schiff demnach desinfiziert.

„Die Desinfektionsarbeiten sind abgeschlossen“, werden die lokalen Behörden von den Medien zitiert.

Am 1. März war mitgeteilt worden, dass die Evakuierung der Fahrgäste und Crewmitglieder abgeschlossen worden sei. Als Letzter verließ Kapitän Arma das Schiff. 

„Diamond Princess“

Das Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“ hatte Yokohama am 20. Januar verlassen und war auf der Route Kagoshima-Hongkong-Okinawa unterwegs gewesen. Am 3. Februar sollte es nach Yokohama zurückkehren.

Seit dem 3. Februar lag es allerdings im japanischen Hafen von Yokohama auf Reede – denn wie festgestellt wurde, hatte ein 80-jähriger Mann, der in Hongkong von Bord ging, eine Coronavirus-Infektion. Auch mehrere Passagiere hatten damals über Unwohlsein geklagt. Die japanischen Behörden beschlossen daraufhin, das Schiff auf Reede zu halten und alle Passagiere und Besatzungsmitglieder zu untersuchen.

An Bord befanden sich 3711 Menschen – 2666 Gäste und 1045 Crewmitglieder. Laut den jüngsten Angaben wurde bei 712 Menschen die Coronavirus-Infektion bestätigt. Unter den Infizierten starben zehn Menschen.

Neuartiges Coronavirus

Ende Dezember hatte Peking die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über den Ausbruch einer Lungenentzündung unbekannter Ursache in der Stadt Wuhan (Provinz Hubei) informiert. Als Krankheitserreger wurde etwas später das Coronavirus 2019-nCoV identifiziert, das den Namen Sars-CoV-2 erhielt. Die neue Corona-Lungenkrankheit hat von der WHO den offiziellen Namen Covid-19 bekommen.

Die Weltgesundheitsorganisation hatte später die Verbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 als Pandemie eingestuft.

ak/sb

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