Bei einem Streit mit Kollegen habe der Mann erklärt, er habe Kontakt zu Corona-Infizierten gehabt, hieß es in der Mitteilung. Der Panikmacher wurde vorerst für 48 Stunden eingesperrt, die Justiz leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Regierungschefin empört

Regierungschefin Ana Brnabic zeigte sich empört über die fehlende Disziplin von Bürgern angesichts des wegen des Coronavirus verhängten Notstandes im Land und kündigte verschärfte Maßnahmen sowie Geldstrafen für Verstöße gegen die Anordnung an.

In Serbien wurden bislang 55 Fälle der Corona-Infektion registriert. Landesweit gilt ein Notstand.

Serbien macht Grenze für Ausländer dicht

Zuvor hatte Serbien die Einreise für die im Land nicht registrierten Ausländer verboten und die heimkehrenden serbischen Bürger zu häuslicher Quarantäne verpflichtet. Der Grenzschutz wird derzeit auch von der Armee unterstützt, die auch Schulen unter ihre Obhut genommen hat. Vom Montag an sind Kindergärten, Schulen, Kultur- und Sportstätten geschlossen.

Das Kabinett untersagte ferner Massenkundgebungen mit einer Teilnehmerzahl von über 50 und rief die Bürger ab 65 Jahren auf, ihre Häuser ohne dringende Notwendigkeit nicht zu verlassen.

am/mt

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