Wegen der Corona-Krise muss die Airline insgesamt rund 150 Jets abstellen. Die nicht genutzten Flächen am BER sind im Vergleich zu den funktionierenden Flughäfen am günstigsten. Dabei ist die Lufthansa nicht die erste Fluggesellschaft, die den BER als Parkplatz für ihre Maschinen nutzt: Auch die ehemalige zweitgrößte Fluggesellschaft Deutschlands, Air Berlin, hatte hier einst ihre Maschinen aufbewahrt. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie muss nun auch die erste deutsche Airline mit schweren Verlusten rechnen: Mindestens jeder zweite Flug ist gestrichen worden. Die Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld sind ihrerseits auf die Hilfe der Gesellschafter angewiesen, dringen aber wegen eines Einbruchs der Passagierzahlen eben auf eine Finanzspritze von Bund und Ländern.

lk/mt

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