Sommerzeit in Deutschland hat begonnen

Um 2:00 Uhr sind am Sonntag die Uhren um eine Stunde vorgestellt worden. In Deutschland gilt damit wieder die Sommerzeit – genauso wie in allen EU-Ländern und auch in der Schweiz. Viele Menschen müssen zunächst mit weniger Schlaf durch die „geklaute Stunde“ leben.

Dafür, dass die Zeitumstellung seit ihrer Wiedereinführung im Jahr 1980 ohne Probleme klappt, sorgt die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Ihre Mitarbeiter programmieren einen Zeitsender im hessischen Mainflingen, der das Signal zur Umstellung aussendet.

Das Europäische Parlament hat zwar dafür gestimmt, die Zeitumstellung nach dem Jahr 2021 aufzugeben. Eine Festlegung durch die Mitgliedstaaten im Rat ist jedoch nicht in Sicht. Es bleibt vorerst dabei, dass die Umstellung viele Menschen eine Stunde Schlaf kostet. Gleichzeitig bedeutet es aber auch, dass es abends länger hell bleibt. (dpa)

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