Über diese Brücke führt die Route der russisch-türkischen Patrouillen. 

„Es war so viel Sprengstoff gelegt, dass die Brücke komplett vernichtet wurde. Auf anderen Abschnitten der Trasse verstreuten die Militanten zahlreiche scharfe Metallgegenstände“, hieß es. 

Die Terroristen sollen außerdem Dutzende Zivilisten gezwungen haben, lebende Barrieren auf der Trasse zu organisieren, Zelte aufzubauen und die Trasse mit brennenden Reifen zu blockieren. Einem Teil der Bürger hätten die Militanten Geldprämien angeboten, wenn sie ständig in den Zelten bleiben würden. 

Am Sonntag ist die erste gemeinsame russisch-türkische Patrouille entlang der wichtigen Autostraße М4 auf Streife gegangen. Die Route wurde jedoch wegen der Angriffsgefahr seitens der an-Nusra-Front* verkürzt. Diese Terrororganisation hat die Vereinbarungen zwischen Moskau und Ankara abgelehnt und rufе dagegen zur Fortsetzung des Kampfes gegen die syrische Regierungsarmee auf. Sie erklärte außerdem ihre Bereitschaft, Patrouillen der russischen Militärpolizei in der Provinz Idlib anzugreifen. 

Am 5. März hatten der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan nach mehrstündigen Verhandlungen in Moskau eine Vereinbarung zu Syrien unterzeichnet. Darin bekräftigten sie ihr Bekenntnis zum „Astana-Format“, riefen eine Feuerpause aus und einigten sich auf gemeinsame Patrouillen entlang der wichtigen Verkehrsader М4, die von Kämpfern kontrolliert wird.

*Terrororganisation, in Deutschland und Russland verboten

om/mt
 
 

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