Vier geflohene Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) wurden demnach gefasst. Kein IS-Anhänger sei entkommen. Die Meuterei sei von Kämpfern der IS-Miliz angezettelt worden. In dem Gefängnis seien insgesamt rund 5.000 Häftlinge untergebracht.

Der Vorfall zeige jedoch, dass mehr Unterstützung von der internationalen Gemeinschaft nötig sei, um die Gefängnisse und Lager zu beschützen.

Die von der Kurdenmiliz YPG angeführten SDF kontrollieren im Nordosten Syriens ein großes Gebiet, das sie größtenteils vom IS eingenommen hatten. Sie sind in Syrien ein wichtiger Partner der internationalen Anti-IS-Koalition, an deren Spitze die USA stehen. Die Kurden haben in der Region eine Selbstverwaltung errichtet. In ihren Gefängnissen sitzen noch immer Tausende IS-Anhänger.

Die Revolte im Gefängnis war am Sonntagabend ausgebrochen. IS-Sprecher Mustafa Bali erklärte über Twitter, IS-Terroristen hätten den ersten Stock des Gefängnisses unter Kontrolle gebracht. Einigen sei die Flucht gelungen. Nach Angaben der kurdischen Nachrichtenseite Hawar News sind unter den IS-Gefangenen viele Ausländer.

*Islamischer Staat – Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten

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