Das mehr als drei Meter lange Tier schwamm auf den Taucher zu und ließ sich sogar streicheln. Der Taucher Danil Koschowenko durfte 20 Minuten lang mit dem Weißwal zusammen schwimmen, bevor ihm der Sauerstoff ausging und er wieder auftauchen musste. 

Für die Bewohner der Region Primorje in Russland sind solche Begegnungen nicht ganz ungewöhnlich. Rettungskräfte und Tierschützer des Gebietes veröffentlichen regelmäßig Anweisungen zum Umgang mit den Tieren.  Ihre Hauptbotschaft – ein Weißwal stellt keine unmittelbare Gefahr für den Menschen dar. Man sollte aber vorsichtig sein – ein Boot kann das Tier jedoch umdrehen.

Im November letzten Jahres sind etwa 50 Weißwale aus dem russischen „Wal-Gefängnis“ freigelassen worden. 90 Belugas und 11 Orcas wurden unter dem Deckmantel der Wissenschaft gefangen und sollten an Delfinarien in China verkauft werden.

Nach der Freilassung sind solche Begegnungen mit Weißwalen in der Region häufiger geworden. Es wurde anfangs angenommen, dass sich die Tiere Richtung Norden bewegen. Viele von ihnen sind jedoch in den Küstenbuchten von Primorje geblieben.

ekn/gs

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