Im Jahr 2012 wurde Meghans Fall in Großbritannien bekannt. Nachdem bei Meghan ein Krebstumor diagnostiziert wurde, gründete sie die Hilfsorganisation „Believe in Magic“, um unheilbar kranken Kindern zu helfen. Damit sorgte sie für Aufmerksamkeit und sicherte sich sogar die Unterstützung von dem damaligen britischen Premierminister David Cameron.

Medieberichten zufolge erhielt Meghans Stiftung Spenden in Millionhöhe, aber auch ihre eigene angebliche Behandlung soll dabei nicht zu kurz gekommen sein. So habe ein Mitglied der Popband „One Direction“ mit einer spektakulären Spendenaktion rund 120.000 Pfund Sterling für eine Therapie der jungen Britin gesammelt.

Doch nach Angaben des Wochenmagazins „Stern“ wurde das Geld für vollkommen andere Zwecke genutzt. Mit Privatjet-Flügen, Urlaub auf Luxuslinern oder auch Ausflügen ins Disneyland habe sich die vermeintlich todkranke Patientin ein schönes Leben gemacht. Die Sache sei aufgeflogen, nachdem Megan Bhari auf der „Queen Mary 2“ gesichtet worden sei. Währenddessen soll ihre Mutter auf Facebook geposten haben, dass es Meghan sehr schlecht gehe und „ihr Körper mehr durchgemacht hat, als irgendeiner jemals durchmachen sollte.“ Die Bilder der gesunden Meghan widerlegten aber eindeutig die Aussage ihrer Mutter.

Bereits zuvor soll es  Zweifel an der Geschichte von Meghan Bhari gegeben haben. So hätten etwa Ärzte bei den Untersuchungen nie etwas gefunden und seien über Meghans ständige Krankenhausaufenthalte besorgt gewesen. Ermittlungen hätten nun ergeben, dass etwa 400.000 Pfund Sterling von den Konten der Stiftung „Believe in Magic“ spurlos verschwunden sein sollen. Die Stiftung sei inzwischen geschlossen worden.

Umso mehr scheint es eine böse Ironie des Schicksals zu sein, dass die junge Britin bereits 2018 im Alter von nur 23 Jahren verstarb. Und nicht die vorgetäuschte schwere Erkankung war schuld daran – sondern Herzversagen im Zusammenhang mit ihrer Leber.

mka/gs

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