Falls die EU-Länder keine Solidarität während der Corona-Krise zeigten, könne unter anderem das grundlegende Prinzip der Freizügigkeit der europäischen Bürger gefährdet sein.

„In Gefahr ist das Überleben des Europäischen Projekts“, soll Macron bei der Video-Konferenz gesagt haben.

„Wir riskieren den Tod von Schengen.“

Die Staats- und Regierungschefs der EU hatten am Donnerstag in einer Videokonferenz die aktuelle Lage der Corona-Pandemie erörtert. In der gemeinsamen Gipfelerklärung hieß es, die Eurogruppe solle binnen zwei Wochen einen neuen Vorschlag für gemeinsame finanzpolitische Maßnahmen machen. „Diese Vorschläge sollten dem beispiellosen Charakter des Covid-19-Schocks Rechnung tragen, der alle unsere Länder trifft.“ 

Coronavirus in der EU

Laut Angaben des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) gibt es bislang (Stand: 26. März) in der EU und Großbritannien 232.470 Coronavirus-Fälle. Registriert wurden 13.692 Todesfälle.

ak/ip

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